Van 17-20 februari 2010 vindt in Frankfurt de 13e Tagung van de Arbeitsgemeinschaft für germanistische Edition plaats.

Het thema is ‘Medienwandel/Medienwechsel in der Editionswissenschaft’. Vanuit Nederland/ Vlaanderen zijn er bijdragen van Charlotte Cailliau (‘Medienwechsel und die Folgen für die Praxis: Die ‘‘Verzen’’ (1894) von Willem Kloos’) en Jan Gielkens/Peter Kegel (‘Mehrfache Paranoia. Willem Frederik Hermans digital’).

Het volledige programma vindt u hier. Op de website van de Arbeitsgemeinschaft wordt het thema als volgt omschreven:

‘Thema der Tagung ist die Frage nach der Bedeutung historischer wie aktueller Medienwandel für die jeweilige Situation und Perspektive des Edierens (z.B. Gutenberg-Revolution oder der medientechnologische Wandel der Gegenwart) und ihren jeweiligen Konsequenzen für Praxis und Theorie des Edierens wie für die Grundkategorien der Text- (und Bild-)wissenschaften in ihrer Abhängigkeit von den Praktiken der Speicherung, Darstellung und Vermittlung. Einbezogen werden soll auch die grundsätzliche und konstitutive Rolle des Medienwechsels (von der Handschrift zum Buch, von der Erstpublikation z.B. in Zeitschriften zur Buchausgabe usw.), dem jede editorische Tätigkeit unterliegt, und damit die – an das Thema der vergangenen Berliner AG-Tagung zur “Materialität” anknüpfende – Erörterung des (betragungs-)Verhältnisses zwischen ‘Texten’ und ihren unterschiedlichen medialen ‘Realisierungen’ (unter Einbeziehung der paramedialen und pragmatischen Situierung).

Besonderes Augenmerk will die Tagung auf den aktuellen medialen Paradigmenwechsel legen: Zunehmend bestimmen die Mòglichkeiten des elektronischen Edierens nicht nur die Werkzeuge und Verfahren, sondern auch die Konzeptionen sowie Präsentations- und Rezeptionsformen der entstehenden Editionen (elektronische und hybride Ausgaben, digitale Archive einschliesslich der Frage nach der grundsätzlichen Beziehung von Edition und Internet). Ein Ziel der Tagung ist es, den aktuellen Medienwandel und seine Folgen für die editorische Arbeit sowie die sich daraus ergebenden hermeneutischen und literarhistoriografischen Konsequenzen umfassend zu reflektieren. Es geht um den Einsatz des digitalen Mediums als Arbeitsinstrument, als Gegenstand (Edition von ‘born digitals’), vor allem aber als Medium der Edition selbst einschliesslich der möglichen Perspektiven für die Integration heterogener medialer Materialien (Bilder, Töne, bewegte Bilder) und der in diesem Zusammenhang vielfältig zu beobachtenden Grenzverschiebungen. Ausgehend von der Edition als traditioneller Schnittstelle zwischen Archivierung (von Dokumenten, Objekten) und öffentlicher Präsentation (von Texten, Bildern) soll auch das im digitalen Zeitalter radikalen Veränderungen unterworfene Verhältnis von sammelnden, erschliessenden und edierenden Tätigkeiten in den Blick genommen werden.’

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